Bigpoint und die Mediadesign Hochschule verwirklichen gemeinsames Onlinespiele-Projekt im Bereich „erneuerbarer Energien“

Posted on Jun 9 2011 - 1:39pm by Tarnum

„Green Industries“ sind das Buzzword der Zeit: Sonnenkollektoren, Windräder und Bioenergie sind zum Milliardengeschäft avanciert. Erneuerbare Energien sind im Zeitalter von Umweltkatastrophen zu einer attraktiven Alternative geworden.

Batteriebetriebene Autos, energieeffiziente Geräte und Recycling Anlagen lösen rauchende Schornsteine, Atomkraftwerke und Kohleminen mehr und mehr ab. Nach den bahnbrechenden tektonischen Ansichtsverschiebungen der letzten Jahre hin zu mehr Umweltbewusstsein wird es Zeit auch Onlinespiele ganz in grün zu gestalten. Das ist die Ausgangslage für die Kooperation zwischen Bigpoint und der Mediadesign Hochschule Berlin, bei der Bachelor-Studenten des Studienganges Gamedesign ein Single-Player Onlinespiel im Bereich „erneuerbare Energien“ entwickeln. Das Spiel wird sich humorvoll mit dem Thema „erneuerbare  Energien“ auseinander setzen und kombiniert Sonnen-, Wasser- und Windenergie miteinander, ohne dass es zu formal und lehrreich in den Bereich des Edutainments abschweift.

Praxisnah, interdisziplinär und reflektiert – Bigpoint unterstützt den Fachbereich Gamedeisgn bei der Konzeption, Planung und Umsetzung eines Onlinespiels

Im Rahmen des Moduls „Planung und Durchführung von Projekten“ der Bachelor-Studiengruppe des Jahrgangs 2009 an der Mediadesign Hochschule in Berlin sollen die Studierenden den Umgang mit Projekten, anhand eines realen Projekts mit der Industrie erlernen. Der Dozent und Producer des Projekts Jan Dérer hat dazu den Kontakt zu Bigpoint aufgebaut, um ein 2D Singleplayer Flash Game mit den Studierenden umzusetzen.  Christian Godorr, Head of Game Design bei Bigpoint, betreut und berät von Entwicklerseite die Studenten der Mediadesign Hochschule während des Projektes. Bigpoint wird im Anschluss entscheiden, das fertige Spiel als Publisher über das firmeneigene Portal anzubieten und bei Bedarf weiterzuentwickeln.

Eine Hommage im Cartoon-Style der 50er Jahre an das überzeichnete Zukunftsbild dieser Zeit

Für den passenden Spielhintergrund sorgen ein futuristisches, chaotisches Labor, ein Praktikant, der im Keller noch Kohle schaufeln muss, ein  Stromausfall und entlaufene Experimente. Mit einer Elementarpistole und den Energien Sonne, Wasser und Wind als Munition bewaffnet, erhält der Spieler die Mission, in den verschiedenen Abteilungen des Labors den Strom wieder herzustellen und sich so nach und nach in die oberste Ebene zu arbeiten, wo er den Generator wieder zum Laufen bringen muss. Für den Langzeitspielspaß sorgt ein „User Generated Content“, d.h. nutzergenierter Inhalt, in Form eines Leveleditors und einem Gruppen Highscore.

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Tobias Paxian