Mass Effect Andromeda im Test

Posted on Apr 12 2017 - 4:23pm by Tarnum

 

Spiele für die Playstation 4 gibt es wie Sand am Meer, und viele Nutzer wissen nicht, was denn nun das richtige Spiel ist. „BioWare“ hat nun mit dem neuen Game „Mass Effect Andromeda“ ein neues Produkt auf dem Markt, welches einiges an Aufmerksamkeit verdient. Warum dies so ist, erfährst du anhand des folgenden Testes, und vielleicht ist es ja genau das richtige Spiel für dich!

 

Allgemeine Informationen:

Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei ca. 53 Euro für die PS4, der Release-Day war der 21. März diesen Jahres. Das Spiel gehört zur Reihe von „Mass Effect“, es ist nach „Mass Effect 3“ das vierte Spiel. Die Entwickler haben versprochen, sowohl in der Konsolen- als auch in der Computerversion einen deutlichen Vorsprung in Bezug auf die Technik, die Grafik und die Leistung gemacht zu haben. Während die ersten drei Teile der Serie noch eng miteinander verknüpft sind, lässt sich der aktuelle Teil als freier einstufen und hängt nicht unbedingt ganz so dicht mit der Geschichte zusammen, sodass auch Spieler, die neu in der Reihe sind, ohne Bedenken zuschlagen können.

 

mass effect andromeda

 

Die Story:

„Mass Effect Andromeda“ schließt nicht direkt an den Vorgänger an, sondern behandelt ein Bündnis, welches auch schon im Namen enthalten ist, nämlich die „Andromeda Initiative“. Im zweiten Teil wird nebenbei erwähnt, dass sich diese Initiative ins Weltall begibt, um dort eine neue, bewohnbare Galaxie zu finden, weit weg von der Milchstraße. Der aktuelle Teil beginnt damit, dass du erfährst, dass die Mannschaft auf ihrer Erkundungstour nach 600 Jahren den angezielten „Heleus-Cluster“ erreichen. Doch das ist auch schon das Einzige, was einigermaßen geplant abläuft, denn die Besatzung merkt recht schnell, dass der neue Planet erstens für sie nicht wirklich bewohnbar ist, und zweitens auch schon von anderen Wesen besetzt wurde. Es kommt wie es kommt, die Alien sind den Hauptcharakteren eher feindlich gesinnt und würden sie lieber tot als lebendig sehen. An diesem Punkt setzt nun das eigentliche Spielerlebnis an, denn es liegt nun an dir, ob du es schaffst, deine Mannschaft am Leben zu halten, die Aliens zu besiegen und den Planeten bewohnbar zu machen. Um das Ziel zu erreichen, werden dir im Laufe des Spiels eine Menge unterschiedlicher Aufgaben gestellt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Story nehmen.

Bewertung der Story:

Die Story ist so ganz anders, als du das vielleicht von den Vorgängern kennst, und doch im Ganzen wieder vertraut. Die Entwickler haben mit dem Entdecken des neuen Planeten viele neue Spielelemente mit eingebaut, die frischen Wind und Spaß bringen, sodass es die Geschichte zu keiner Zeit langweilig oder öde wirkt. Die meiste Zeit steuern sie die Hautpersonen „Salarianer“ und „Turianer“, die sich wesentlich unterscheiden und die Geschichte oftmals noch von einer anderen Perspektive sehen lassen.

 

mass effect andromeda

 

Die Grafik:

Wie oben bereits erwähnt wurde, hat der Hersteller vor dem Release versprochen, die Grafik ein großes Stück besser zu machen, doch das ist leider nur bedingt gelungen.

Aussehen der Welt:

Den größten Pluspunkt gibt es für die Gestaltung der Planeten. Egal, ob auf der Suche nach den Einheimischen oder bei der Bewältigung von einer der unzähligen Aufgaben, jedes dargestellte Detail wurde mit viel Liebe und äußerst genau gestaltet.

Texturen:

Auch kann man sich nicht über die Texturen beschweren, denn diese sind absolut scharf, gut lesbar und auch mit Hilfe von Lichtspielen gut in Szene gesetzt. Hin und wieder kommen leichte Farbfehler vor, doch diese werden vermutlich noch mit einem Patch verbessert.

Personen:

Bei den Personen hingegen haben sich die Entwickler nicht unbedingt mit Ruhm bedeckt, was dir während des Spielens sicher auch das ein oder andere Mal deutlich auffallen wird. Die Gesichter der Charaktere wirken teilweise sehr unecht, was daran liegt, dass die Haare wie auf den Kopf aufgeklebt wirken, und oft sind die Gesichter sehr flach und ohne wesentliche Merkmale.

Animationen:

Des Weiteren sind die Animationen zwar ganz gut, aber spielen nicht unbedingt in der Oberklasse. Bei normalen Szenen gibt es nichts auszusetzen, doch oftmals wirken schnelle Bewegungen nicht realitätsgetreu und sehen deshalb ein etwas verschwommen aus.

 

mass effect andromeda

 

Das Kampfsystem:

Der Bereich, der immer noch für viele Spieler zu den wichtigsten zählt, sind die Kämpfe. Im Mass Effect Andromeda Test hat sich gezeigt, dass der Hersteller sich die Kritik zum Vorgänger zu Herzen genommen hat, und so wurde das Kampfsystem relativ deutlich überarbeitet, was sich vor allem im Verhalten der Gegner und der Steuerung bemerkbar macht.

Die Steuerung:

Bei der PS4 kam es im dritten Teil des Öfteren zu Frustrationsmomenten, denn der Übergang von Schießen und Laufen war nicht ganz einfach. Bioware hat deshalb die Steuerung verändert und auch Teile auf den Bildschirm überführt, zum Beispiel kannst du nun ganz einfach mit dem rechten Stick zwischen den Waffen auswählen.

KI

Im Vergleich zu den Vorgängern verhalten sich nun die Gegner deutlich intelligenter, und du musst dir schon eine Taktik überlegen, wie du diese besiegen kannst, planloses Schießen führt selten zu Erfolg.

Fazit:

Obwohl es noch vereinzelte Probleme im Mass Effect Andromeda Test gab, hat insgesamt das Spielen doch sehr Spaß gemacht, und das Game konnte voll und ganz im Test überzeugen.

 

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Tobias Paxian

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