World of Warcraft – Klassenguide – Der Druide

Posted on Apr 23 2009 - 8:24pm by Tarnum

Der Druide, oder im Spiel auch kurz Dudu genannt, ist ein herrvorragende Supportklasse, eigenet sich aber auch als Soloklasse, wenn auch nur bedingt, da er im Gegensatz zu Jäger, Hexer oder Todesritter, keine Unterstützung rufen kann.

Als Lederklasse ist es somit schwer alleine zu bestehen. Um diesen Nachteil jedoch auszugleichen kann der Druide verschiedene Formen, von Wildtieren annehmen, und sich so einer höheren Angriffskraft, eines höheren Bewegungstempos, oder einer verbesserten Rüstung bedienen. Aber schauen wir einmal genauer auf die Einzelheiten….

Allgemeines

Neben dem Schamen zählt der Druide zu den beliebtesten Allroundklassen in WoW. Er ist in seiner humanoiden Form durchaus in der Lage, mit Natur, oder Arkanzaubern Schaden auszuteilen, und verfügt darüber hinaus über wertvolle, und nützliche Heilzauber, die gerade in Gruppen sehr gerne gesehen sind. Seine Verwandlungsformen gestatten es dem Druiden verschiedenste Spielformen. Als Katze bewegt er sich unbemerkt, wie ein Schurke, das Spiel als Kampfbär erinnert stark an den Krieger, und kommt mit einem ebensolchen Rüstungswert daher. Als Brecher ist der Druide zwar nur zweite Wahl, aber im Notfall immer noch in der Lage ein wenig Mop Control zu betreiben, so das er im Solospiel auch nicht versagen dürfte.

Solospiel, oder lieber Gruppenchar ?

Als höherstufiger Druide hat der Spieler, in der Regel, mehrere Ausrüstungsgestände dabei, um sich der anfallenden Situation bestens anpassen zu können. Dank der neuesten Addons kann man dies vorprogrammieren, und über eine Tastenkombination in Sekundenschnelle, die komplette Ausrüstung wechseln. So hat der Druide immer die richtigen Attribute gesteigert, und kann somit nahezu jeder Situation mit Optimismus begegnen.

In Gruppen kann er durchaus andere Charaktere, wie z.B. den Schurken, Krieger oder Magier ersetzen, da er auch in der Lage ist Gegner einzuschläfern, oder einzufrieren. Leider kann er das nicht Vollständig, aber er ist immer hilfreich wenn es eng wird. Mit dem Zauber „Mal der Wildnis“ verfügt der Druide darüber hinaus über einen der besten Buffs im Spiel überhaupt, was ihn unheimlich beliebt in Gruppen macht.

Seine Flexibilität ist aber auch gleich wieder einer seiner Nachteile, denn der Spieler muss in der Lage sein, sehr viele Informationen gleichzeitig im Auge zu behalten, und die richtige Entscheidung zu treffen. Während der Druide in Gruppen oftmals als Heiler gesehen wird, kann er auch als Brecher agieren, nur kann das böse Ärger geben, wenn der Brecher gerade einen Kopf kürzer gemacht wird, weil der Elite-Boss doch ein wenig stark ist, und sich der Druide Todesmutig in den Kampf stürzt, anstatt seinen Kollegen zu heilen.

Die Berufswahl

Als Druide konzentriert man sich am besten auf Dinge, die man selbst verwenden kann. So bietet sich z.B. die Kürschnerei, in Kombination mit der Schneiderei an, da man so sämtliche Formen der Fortbewegung nutzen kann. Ein Reittier benötigt man ja nicht unbedingt, und einen fliegenden Teppich kann man selbst schneidern. Schmiedekunst, und Bergbau wären eher ungewöhnlich, und bringen auch nur recht wenig, da die Waffenwahl für den Druiden, der eher aus dem Hintergrund agiert stark begrenzt ist. Natürlich sind auch Inschriftenkunde und Verzauberkunst ideale Begleiter, da gerade die Verzauberkunst immer benötigt wird. Jedoch sind das die beiden kostspieligsten Berufe in WoW, und sie verlangen ein sehr langwieriges, und intensives auseinandersetzen mit der Matrie, und vor allem viel Gold. Inschriftenkunde sollte aber auf jeden Fall mit Kräuterkunde kombiniert werden, da sie sich an Kräuter ansonsten Pleite kaufen können, da die Preise in sämtlichen Auktionshäusern recht hoch liegen. (Beispiel: Würgetang, Teldrassil, je Stack 15-20 Gold), wobei ein einzelnes Stack dann etwa 4-6 Tinten bringt, von denen sie im Idealfall je Talentpunkt 2 -3 benötigen.

Fazit

Der Druide ist eine sehr gute Allroundklasse, die im Solospiel überzeugen kann. Durch seine Verwandlungsfähigkeit, und seine verschiedenen Spielweisen ist er als PvP Charakter natürlich auch sehr interessant. Seit dem neuesten Patch 3.1.0 wurde er wieder ein wenig aufgewertet, und ist nun als Twink noch interessanter geworden. Für Einsteiger ist er besonders gut geeignet, da er viele Rollen übernehmen kann, und in der Lage ist, in Gruppen andere Chars zu ersetzen. Wichtig ist nur das der Spieler hier alle Bedürfnisse im Auge behalten kann, was eine Herausforderung darstellt.

 

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Tobias Paxian