World of Warcraft Patch 3.3: Die legendäre Waffe Schattengram

Posted on Nov 21 2009 - 8:55am by Tarnum

Als der gute und tapfere Prinz Arthas nach langer, entbehrungsreicher Suche endlich das legendäre Schwert Frostgram fand, so wähnte er sich am Ziel all seines Trachtens.

Mit diesem Artefakt, so schien es ihm, könne er sein Volk endlich aus dem Würgegriff der Brennenden Legion befreien. Doch Frostgram war keine gewöhnliche Waffe, in der eisigen Klinge hauste ein Dämon, der von des Thronfolgers Seele Besitz ergriff, als dessen Hand das unheilvolle Heft berührte.

Arthas´ Geist ist nun endgültig mit dem Zauber des Schwertes verschmolzen, gemeinsam herrschen die in der kolossalen Eiskronenzitadelle über Nordend. Etliche große Helden sind im Kampf gegen ihn gefallen, riesige Heere haben ihre Seelen an die eisige Kälte Frostgrams verloren. Selbst die strahlenden Paladine des Argentumkreuzzuges scheinen der Macht dieses Schwertes nicht gewachsen zu sein. Aber hinter vorgehaltener Hand kursieren Gerüchte von einer Waffe, die vielleicht in der Lage wäre, Frostgram und Arthas zu bezwingen. Die Rede ist von Schattengram, einer gigantischen Zweihandaxt, die nur von den vortrefflichsten aller Krieger geführt werden könnte. Doch ist sie bis jetzt kaum mehr als eine Idee, ein kraftloser Gedanke, der darauf wartet, zum Leben erweckt zu werden.

Geschmiedet werden muss Schattengram aus Saronit, dem erkalteten Blut des alten Gottes Yogg-Saron. Um dann gegen Frostgram zu bestehen, müssen mit ihr die größten Krieger der Geißel erschlagen werden, damit Schattengrams Axtblatt neue Kraft aus dem Bad in deren schwarzen Seelen ziehen kann. Zuletzt muss Schattengram verstärkt werden mit Splittern des Frostthrons, denn nur so kann sie die schwere Rüstung des Lichkönigs zerschmettern.

Doch selbst, wenn diese titanischen Herausforderungen gemeistert würden und ein furchtloser Held Schattengram erschaffen könnte, es bleiben Zweifel. Ist diese Waffe Frostgram tatsächlich überlegen? Oder würde Arthas nicht einfach den Toren erschlagen, der es wagt, ihn mit einem Imitat seiner eigenen Klinge herauszufordern? Ist es nicht eine unverzeihliche Sünde, die Kräfte des Frostthrones oder die Seelen verstorbener Geschöpfe für eine Waffe zu nutzen, ganz gleich zu welchem hehren Zweck auch immer? Und wenn selbst der edle Arthas den Verlockungen Frostgrams erlag, was geschieht dann mit dem Träger einer Waffe, die noch weitaus mächtiger sein soll als das Schwert des gefallenen Prinzen?

 

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Tobias Paxian