League of Legends – 21-jähriger verkauft Spielerdaten

Posted on Mrz 24 2014 - 5:00pm by Maria

Hacker gibt es überall … scheinbar auch im MOBA League of Legends, wie der aktuelle Fall beweist.

Neuen Berichten zufolge hat ein Schüler aus Australien die Server von League of Legends gehackt, um dort an die Daten der Spieler zu gelangen. Und was macht man mit solch wichtigen und vor allem ertragreichen Daten? Verkaufen. Und genau das hat auch der 21-jährige Australier getan und dabei nicht gerade wenige Dollars erhalten.

 

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Die Ermittlungen sollen den Berichten zufolge schon das letzte halbe Jahr gelaufen sein. Dabei ermittelte nicht nur die Polizei, sondern auch das FBI. Unterstützung erhielten die Behörden vom Entwickler-Unternehmen hinter League of Legends, Riot Games.

Allein im letzten Monat soll es mal eben 880 Transaktionen gegeben haben, bei denen Daten – darunter auch IP-Adressen der Spieler – verkauft wurden. Die Mutter des Hackers äußerte sich bereits öffentlich zur Sache und verteidigt ihr Kind. So bestätigt sie zwar, dass der Sohn die Daten hat und auch die dafür „notwendigen Fähigkeiten“ mitbringen würde. Doch ihrer Aussage nach waren die Daten der Spieler bereits frei im Internet verfügbar, da jemand anderes die Datenbank im Internet veröffentlicht haben soll.

Daher weist die Mutter des Hackers die Vorwürfe natürlich zurück. Sie verrät außerdem, dass der Australier unter dem Asperger-Syndrom leide und nach vier Jahren die Schule verlassen musste, weil ihn das Schulsystem angeblich „nicht wollte“. Und zum krönenden Abschluss kündigt die Mutter ganz stolz an, dass ihr Sohn größere Hacker-Kenntnisse besitzt als der „beste Cyber-Detektiv in Queensland“.

 

Ihr wollt mehr wissen? http://euw.leagueoflegends.com

Tobias Paxian