World of Warcraft – Urteil gegen Blizzard

Posted on Feb 22 2014 - 9:30am by Maria

Gegen die Nutzungsbedingungen von Blizzard gibt es nun ein entsprechendes Urteil.

In den Nutzungsbedingungen von Blizzard gibt es einige Regeln, die nicht ganz „sauber“ formuliert wurden. Aus diesem Grund ist nun ein neues Urteil gefällt worden, dass das Spiele-Unternehmen dazu verdonnert, einige Punkte in den Bedingungen von World of Warcraft abändern zu müssen.

 

blizzard

 

Beispielsweise geht es darum, dass der Account eines Spielers eingefroren wird, wenn bei Blizzard nicht rechtzeitig das Geld für das monatliche Abo eingegangen ist. Im Fall von Problemen mit Blizzards Abrechnungszentrale oder ein Problem mit der Bank wird es allerdings schwierig.

Blizzard hätte den Nutzungsbedingungen zufolge die Möglichkeit, den Spieler-Account auch dann zu sperren bzw. sogar die Daten zu löschen … ganz egal, ob der Fehler eigentlich bei Blizzard selbst liegt. Der Bundesverband der Verbraucherzentrale wollte sich gegen diese fehlende Fairness natürlich entsprechend wehren. Das Landgericht Berlin stimmte dem Verband zu und hat nun ein entsprechendes Urteil erlassen.

So stimmt das Gericht dem Verband in sämtlichen neun Punkten zu und betont, dass Blizzard das gesetzliche Kündigungsrecht nicht aushebeln darf. Blizzard ist also dazu verpflichtet, den Spieler vorab zu informieren. Im Falle eines Totalausfall des Online-Rollenspiels World of Warcraft ist es außerdem nicht erlaubt, dass der Kunde nur ein eingeschränktes Kündigungsrecht hat. Die entsprechenden Klagepunkte wurden von Blizzard bereits zeitnah umgesetzt.

 

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Tobias Paxian