ArcheAge: Aufstand gegen das russische Bezahlmodell

Posted on Okt 11 2013 - 7:13am by Maria

Die russischen Fans von ArcheAge haben sich gegen das geplante Bezahlmodell zur Wehr gesetzt: mit Erfolg!

Das Publisher-Unternehmen von ArcheAge kündigte für Russland an, dass es im Online-Rollenspiel möglich sein soll, gegen echtes Geld sogenannte Kristalle zu erwerben. Mit diesen Kristallen könnten die russischen Spieler von ArcheAge beispielsweise ihr monatliches Abo auffüllen, Server-Transfers in die Wege leiten und mehr. So weit, so gut.

 

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Der Publisher Mail.Ru plant jedoch für Russland auch die Einführung sogenannter Arcs. Diese Arcs können dafür genutzt werden, bei einer Auktion die Grundsteuer zu bezahlen, oder aber Labor-Punkte zu beschaffen. All dies sind Dinge, die den Spieler ganz bewusst weiterbringen. Und jetzt kommt das, was der russischen Spielergemeinde sauer aufstößt. Die besagten Arcs sollen mit Kristallen, also echtem Geld, erwerbbar sein. Im Umkehrschluss bedeutet das für die russischen Spieler von ArcheAge, dass sich Spielvorteile ganz einfach mit Geld gekauft werden können.

Die Spieler riefen aufgrund dieser Ankündigung eine Petition ins Leben und wehrten sich gegen das geplante Bezahlmodell von ArcheAge. Nachdem tausende Spieler ihre Unterstützung bestätigten, folgt nun das offizielle Einlenken seitens des Publishers. Dieser richtet sich direkt an die Spieler und schlägt diesen drei mögliche Optionen vor.

Entweder wird das jetzige Modell den Spielerwünschen entsprechend angepasst und verfeinert. Die zweite Variante wäre es, das Free-to-Play-Konzept aus Korea für ArcheAge in Russland zu übernehmen. Drittens wäre es möglich, beide Varianten gleichzeitig anzubieten, damit alle Spieler bzw. deren Interessen gedeckt wären.

Welchen Weg würdet ihr einschlagen?

 

Alles über das Online-Rollenspiel erfahrt ihr auf www.archeagegame.com.

Tobias Paxian