Warhammer 40k Space Marine: Der Third Person Shooter im Test

Posted on Sep 19 2011 - 10:53am by Marc Surlemont

Warhammer 40k Space Marine ist ein Third-Person-Shooter mit Hack & Slay Elementen, der wieder Name schon sagt im Warhammer 40k Universum angesiedelt ist. Der Spieler schlüpft in dir Rolle von Titus, einem der sagenumwobenen Ultramarine (Space Marine) und muss sich durch allerhand Orks schnätzeln. Ob Space Marine nur etwas für Fans des Warhammer 40k Universums oder gute Kost für Jedermann ist erfahrt ihr hier…

 

Die Marine rückt aus

Warhammer 40k Space Marine spielt in einer von Kriegen geprägten Zukunft, in der die Menschheit einen blutigen Kampf gegen die Orks führt. Im Zuge diese Krieges gegen die Orks, lies die Inquisition (ein Teil der Regierung in Warhammer 40k) auf der Fabrikwelt Graia eine neue Superwaffe bauen. Diese neue Superwaffe wird Titan genannt, was daher kommen mag dass es sich bei dem Titanen um einen riesigen Kampfroboter handelt. Als Graia dann aber von den Orks überrannt zu werden droht, entsendet die Inquisition das sogenannte Ultramarine.

Ultramarine sind die Elite der menschlichen Streitkräfte und werden nur zu einem Zweck gezüchtet:  Zu kämpfen und zu töten. Die Ultramarine bekommen den Auftrag zu verhindern dass der Titan in die Hände der Orks fällt. Dafür müssen sie sich aber zuerst einmal durch die Horden von Orks kämpfen die sich ihnen in den Weg stellen wollen. Aber wo ein Ultramarine ist, da ist auch ein Kettenschwert das ihm den Weg freischnätzelt.

 

 

Darfs‘ ein viertel Pfund mehr sein?

Als Ultramarine ist man natürlich mit allerhand Kriegswerkzeug ausgerüstet. Denn neben ihrer dicken Panzerung haben die Ultramarine auch dicke Wummen dabei und um das Ganze noch etwas zu versüßen haben die Jungs auch noch ein paar Nahkampfwaffen parat. Zu Beginn des Spiels, hat der Spieler nur ein “übergroßes“ Kampfmesser und eine Pistole zur Verfügung. Wobei man erwähnen muss, dass das Kampfmesser der Ultramarine nur für normale Größenverhältnisse übergroß ist, in den Händen eines ca. drei Meter großen Ultramarine wirkt es fast schon mickrig. Die Pistole ist eine Standardschusswaffe, die der Ultramarine immer mit sich führt.

Im Laufe des Spiels bekommt der Spieler natürlich sehr oft die Möglichkeit neue Waffe ein zu sammeln und auszutauschen. Insgesamt darf der Spieler in Space Marine vier Schuss- und eine Nahkampfwaffe mit sich tragen. Die Schusswaffen unterschieden sich in ihrer Präzision, Feuerrate und Durchschlagskraft und die Nahkampfwaffen in ihrer Geschwindigkeit und dem Schaden den sie beim Gegner verursachen. Das beste Beispiel dafür wäre der Energiehammer, welcher zwar am meisten Nahkampfschaden verursacht, aber den Spieler auch daran hindert Schusswaffen zu benutzen die mit zwei Händen gehalten werden müssen. Dann gibt es da noch das Kettenschwert, welches etwas länger als das Kampfmesser und mit einer Kette umspannt ist wodurch es sich wie eine Kettensäge verhält. Das Kettenschwert ist im Vergleich zum Energiehammer wesentlich schneller, aber verursacht dafür weniger Schaden. Eine alternative zum Kettenschwert ist die Energieaxt, sie ist in etwas genauso schnell und tödliche wie das Kettenschwert. Nur das sie wie der Energiehammer auch, beim Kontakt mit einem Gegner einen Energiestoß frei setzt.

Die bevorzugte Schusswaffe des Ultramarine ist der Bolter. Bei ihm handelt es sich im Grunde um eine wirksame Maschinenpistole. Dazu kann der Spieler im Laufe des Spiels noch den Stalker-Bolter einsammeln, wobei es sich um eine Art Scharfschützengewehr handelt. Den Stalker-Bolter kann der Spieler dann noch gegen die Laserkanone (ebenfalls ein Scharfschützengewehr nur wieder Name schon sagt mit Lasertechnik) oder den Melter (eine äußerst wirksame Plasmaschrotflinte) eintauschen. Dazu gibt es noch einen Granatwerfer und eine verbesserte Version der Bolter Maschinenpistole. Waffen und Bonusitems, die die Verteidigung oder Wildheit des Ultramarine verbessern werden in landekapseln gefunden, die überall auf dem Schlachtfeld verteilt liegen. Alternativ sind die Schuss- und Nahkampfwaffen auch in Waffenkammern und meist in der Nähe von Munitionskisten zu finden. Ein weiterer Ausrüstungsgegenstand der Ultramarine ist das Jetpack, welches in der Kampagne gelegentlich zum Einsatz kommt und dem Spieler extrem hohe Sprünge ermöglicht.

 

 

Besser für den Imperator sterben, als alleine Leben

Wenn seinem Ultramarine einmal die Lebensenergie knapp wird, kann der Spieler sich nicht wie in anderen Spielen einfach in Deckung begeben, sondern wird in Warhammer 40k Space Marine noch dazu gezwungen in den Nahkampf zu gehen. Denn die Lebensenergie des Ultramarine lässt sich nur im Nahkampf wieder aufladen. Dafür muss der Spieler einen finishing Move an einem der zahlreichen Orks ausführen. Aber Obacht während eines finishing Moves der mehrere Sekunden in Anspruch nimmt, ist der Ultramarine weiterhin verwundbar.

Alternativ kann der Spieler noch den Wildheitsmodus des Ultramarine aktivieren. Die Wildheitsanzeige befindet sich in der linken unteren Ecke des Bildschirms und läd sich durch Angriffe auf Gegner wieder auf. Hat sich die Wildheitsanzeige gefüllt und der Spieler aktiviert diese, läd sich die Lebensenergie des Ultramarine für die Dauer der Wildheit kontinuierlich wieder auf. Dazu verursacht der Ultramarine durch seine Wildheit wesentlich mehr Schaden bei seinen Gegnern. Und außerdem gibt es während der Wildheit für jeden getöteten Gegner nochmal einen kleinen Lebensenergieboost.

 

 

Fazit

Warhammer 40k Space Marine besticht durch seine Mischung zwischen Third-Person-Shooter und hack & Slay und ist ein Muss für alle Warhammer 40k Fans. Leider kann die Verwundbarkeit während der fninishing Moves dazu führen, dass der Spieler am Ende wieder genauso wenig Lebensenergie hat wie vorher. Die Grafik sieht ganz annehmbar aus und die Charaktermodelle der Ultramarine sind sehr anschaulich gestaltet worden. Auch die finishing Moves sehen gut aus. Die Story ist für jemanden der nicht viel über das Warhammer 40k Universum weiß an manchen Stellen etwas schwer zu verstehen.

Großartige Spielinhalte hat Warhammer 40k Space Marine nicht zu bieten, aber das was es als „Hack & Slay Thrid-Person-Shooter macht, macht es gut. Die Massenschlachten gegen die Orks sind teilweise sehr Spaßig. Aber als Ableger des 40k Universums ist es eben auf die Fans von Warhammer 40k zugeschnitten. Daher ist Warhammer 40k Space Marine nur bedingt für die Masse geeignet, aber wer einen spaßigen Third-Person-Shooter für zwischendurch sucht, darf trotzdem ruhig mal einen Blick drauf werfen.

 

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Tobias Paxian

1 Comment so far. Feel free to join this conversation.

  1. Warboy 19. September 2011 at 11:32 -

    Guter Test 😉

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