Die Gamescom 2011 in Köln ist schon wieder vorbei

Posted on Aug 23 2011 - 11:08am by elferahs

Die diesjährige Gamescom in Köln war die weltweit größte Messe bisher. Am 21.09.11 ging sie dem Ende zu.

Jede Menge Highlights trieben insgesamt 275.000 Besucher auf das 120.000 Quadratmeter große Areal. Ein voller Erfolg war auch, das sich die Zahl der Gäste um 8% gesteigert hat. 557 Aussteller hatten dieses Jahr Ihre Stände in Köln. Diese kamen aus 40 Ländern. 300 verschiedene Spiele wurden zur Schau gestellt und konnten ausprobiert werden. Die wichtigsten darunter waren Onlinespiele, Browsergames, neue Games in 3D, mobile Spiele sowie Bewegungsspiele. Top 3 waren Diabolo 3, Call of Duty und Battlefield 3.

Die Gamescom 2010 hatte nur 505 Aussteller aus 33 Länder mit nur 200 Spielen zu bieten! Ein Grund für die Gamescombetreiber sich zu freuen, das es wieder einmal eine Sensation war und es sich gelohnt hat viel Arbeit hinein zu stecken. Und sie sehen positiv auf das Jahr 2012.

Sogar Studenten aus Paderborn, die fast ein Jahr an einem Projekt arbeiteten hatten ihren Stand auf der Gamescom mit dem Spiel „Urban life 2060“. Das 80 köpfige Entwicklerteam „Rabbyte“ hatte eine große Ansprache. Natürlich nicht so wie bei Nintendo, Ubisoft und Co. Dafür fehlen ihnen einfach die Mittel um die ganz große Werbetrommel zu rühren. Ob das Spiel rauskommen wird liegt aber in den organisatorischen Händen der Firma Bigpoint.

Der Kostümwettbewerb trug dazu bei, dass es leicht nach Karneval in Köln aussah. Viele interessante Gestalten liefen in Köln durch die Stände. Natürlich alles selbst genäht und geschmiedet. Und alle darauf bedacht einen Preis erhaschen zu können. Alle träger waren Stolz ihre Lieblingsspielfiguren in Realgröße zu zeigen.

 

Aber es gab natürlich nicht nur positives über die Gamescom zu Berichten.

Durch die hohen Besucherzahlen entstanden teilweise bis zu 5 Stunden Einlass. Dieses versuchte man über einen Temporären Einlass zu managen damit keine Überfüllung der Hallen entsteht. Das hatte natürlich zur Folge dass manche Besucher leicht gefrustet wieder nach Hause mussten. Entweder weil sie überhaupt nicht auf das Gelände kamen, oder ihre Lieblingsstände nahe zu unantastbar waren. Da die Gamescom bis 2014 in Köln bleiben soll, werden natürlich jetzt schon Pläne gemach von dem übereifrigen Oberbürgermeister, wie es die Jahre darauf besser laufen soll. Diese Fehler sollen ja nicht ein zweites mal auftreten. Dazu gehört evtl. Electronic Arts und Blizzard nicht in eine Halle zu stecken. Man kann sich ja leicht vorstellen wie das Ausartet.

Wir freuen uns dennoch auf nächstes mal. Denn ein Messehighlight war es allemal!

Tobias Paxian