Kennt ihr noch ?: The Elder Scrolls IV – Oblivion

Posted on Aug 5 2011 - 7:45pm by Marc Surlemont

Na, wer kann sich noch an Oblivion erinnern? Sicherlich die meisten von euch. Am 22. März 2006 öffneten sich auf unseren PCs, das erste Mal die Tore von Oblivion. Seit dem ist Oblivion eines der bestverkauftesten und meistgespieltesten Rollenspiele aller Zeiten.

 

In Cyrodiil ist die Hölle los

In der Story von Oblivion drehte sich alles um die sogenannten Tore von Oblivion, die ein finsterer Gott öffnen wollte um dem Land Cyrodiil Tod und Zerstörung zu bringen.

Ich weiß noch wie ich das Spiel das erste Mal gespielt habe, ich hab nichts gebacken gekriegt. Oblivion steckte so voller Möglichkeiten, dass ich mich zu Beginn des Spiels in den unzähligen Nebenquests die mir geboten wurden verrannt hatte. Was aber keineswegs dem Spiel in die Schuhe zu schieben ist. Für einen Mann der seinen Sammeltrieb nicht im Griff halten kann, für den kann Oblivion eben schon Mal eine kleine Herausforderung sein. Und als ich vor dem ersten Obliviontor stand weiß ich noch ganz genau was mir damals durch den Kopf gegangen ist: “Da geh ich aber jetzt auf keinen Fall rein.“ Natürlich bin ich dann gezwungener Maßen, doch durch das Tor geschritten und kurz drauf brennend wieder raus gerannt. Die Welt hinter den Obliviontoren, stand in einem beängstigen Kontrast zu der eigentlichen Welt von Oblivion. Cyrodiil das Land in dem Oblivion spielt, besaß so eine Art Schwarzwaldmentalität. Überall grüne Wälder, Wiesen auf denen die Blumen blühten und Schmetterlinge umherflogen. Und hinter diesen verflixten Toren wartete die Hölle auf mich. Überall Lava, verbrannte Leichen, feuerspuckende Monster und gruselige Türme.

Aber schon bei dem Erstellen meines Charakters, hatte ich so meine Probleme. Ich konnte mich beim Aussehen meines Chars. Noch nie wirklich festlegen. Oblivion war das erste Spiel, was ich mit geholt hatte, in dem man das Gesicht des eigenen Charakters selbst gestalten konnte. Nase, Augen, Ohren, Stirnhöhe, Augenbrauenabstand und alles was ein Gesicht eben sonst noch ausmacht,  konnte vom Spieler ganz Individuell bestimmt werden. Dabei strebten die Entwickler einen bestimmten Stil an, denn die Gesichter in Oblivion haben meist eine Gemeinsamkeit, nämlich eine breite Nase und große Augen. Das Modellieren der Gesichter ist heute bei den meisten Rollenspielen selbstverständlich, war damals aber noch eine echte Neuheit. Da ich es damals wohl nicht hinbekommen habe, einen Charakter zu gestalten der mir gefiel, habe ich mich während des Tutorials mindestens 3 Mal um entschieden und das Spiel neugestartet. Weshalb mir das Tutorial von Oblivion noch am besten in Erinnerung geblieben ist. Ihr wacht in einem dunklen Kerker auf ohne euch an irgendetwas erinnern zu können. Zu eurem Glück ist die Zelle in der ihr sitzt, der Zugang zu einem Geheimgang. Und genau an dem Tag wo ihr eingebuchtet worden seid, muss der Geheimgang geöffnet werden, damit der Kaiser von Cyrodiil von seinen Leibwachen in Sicherheit gebracht werden kann. Somit könnt ihr den Gang für eure eigene Flucht nutzen und landet in einer Höhle in der es nur so von Goblins wimmelt. Nachdem ihr begriffen habt wie das Kampfsystem funktioniert, sind die Goblins, Ratten und Zombies, welche euch auf eurem Weg durch die Höhle erwarten, kein ernst zu nehmendes Problem mehr. Dann kommt ihr zurück in den Geheimgang und landet mitten in einem Gemetzel zwischen den Wachen des Kaisers und dunkler Attentäter, aus dem der Kaiser nicht mehr lebend heraus kommt. Dadurch dass er euch vor seinem Tod noch das kaiserliche Amulett gab, seid ihr nun die letzte Hoffnung von Cyrodiil. Nachdem der Anführer der Leibwachen euch noch ein paar Fragen gestellt hat, welche über die Grundskillung eures Charakters entscheiden, seid ihr frei zu gehen um die Welt zu retten. Damit ist das Tutorial auch gleich die Einleitung zur Hauptstory. Schlau gemacht von Bethesda.

Stehlen, Zaubern, Schlachten

Es gibt in Oblivion mehrere Gilden denen ihr euch unabhängig von euer Charakterklasse anschließen könnt, dazu gehören unter anderem die Magier, Diebes und Kämpfergilde. Ihr dürft euch jeder Gilde in Oblivion anschließen und könnt wenn ihr viele viele Quests durchlauft, bei jeder Gilde Meister werden. Zum Beispiel kann auch ein Schwerter schwingender Krieger, Meister der Magiergilde werden. Egal welche Fähigkeiten ihr besitzt, ob ihr Zauber oder Waffen ihr benutzt, jede Gilde wird euch aufnehmen. Jede Gilde bietet euch verschiedene Lehrmeister die euch in den Künsten der jeweiligen Gilden unterrichten können. Neben ihrem Wissen haben die Gilden euch auch allerhand Ausrüstung zu bieten. Und in Oblivion gibt es eine Menge Ausrüstung.

Nicht nur die Waffen auch die Zauber und Rüstungen, sind in Oblivion in verschieden Klassen aufgeteilt. Schwerter und Dolche gehören zu den Stichwaffen, Feuerbälle und Blitze zur Zerstörungsmagie und Silber- sowie Eisenrüstungen gehören zur Schweren Rüstungsklasse, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Den Umgang mit euren Waffen, Zaubern und Rüstungen, skillt ihr indem ihr sie benutzt. So muss der Spieler nicht aktiv durch die Verteilung von Punkten skillen sondern kann dies passiv während des Spielens machen. Somit müsst ihr euch keine Sorgen machen, dass ihr euch verskillen könntet, denn durch das Skillsystem von Oblivion, passt sich euer Charakter eurer Spielweise an.

Viele viele bunte Möglichkeiten

An Möglichkeiten wird es euch in Oblivion wohl nicht mangeln und auch in Sachen Abwechslung hat euch Oblivion einiges zu bieten. Die Leute von Cyrodiil haben neben netten Gesprächen meistens auch das ein oder andere Nebenquest zu bieten. Und in den Wäldern von Oblivion findet ihr eine Menge alter Ruinen und versteckter Dungeons die ihr nach Lust und Laune erforschen könnt.

Und es gibt noch 2 Addons und einige DLCs zu Oblivion bei denen es sich Lohnt sie ebenfalls zu erkunden. Bei einem der DLCs gibt es einen Zaubererturm mitten auf einer verschneiten Bergkette, der einen Kräutergarten für Alchemie besitzt und von dem aus ihr euch in jede Stadt Oblivions teleportieren könnt. Und in dem Addon “Knights oft the Nine“, müsst ihr die Teile einer magischen Rüstung zusammen suchen, um hier mal ein paar Beispiele nennen zu können.

Fazit

Oblivion ist ein abwechslungsreiches Open World Abenteuer, auf einer riesigen Spielwelt die vor Fantasy nur so strotzt und meiner Meinung nach, ein Muss für jeden Rollenspielfan.

The Elder Scrolls IV: Oblivion (Spiel des Jahres Edition)

 

[adrotate banner=“253″]

Tobias Paxian

Leave A Response