In Shayia gibt es vier Rassen, die miteinander leben und agieren: Menschen, Elfen, Vails und die Nordein.

Die Menschen gelten als das jüngste Geschlecht des Landes Tios. Ihnen wird Intelligenz, Stärke und Flinkheit zugeschrieben, weshalb sie jedwede Arbeit annehmen können, die sich in ihren Landen bietet. Als Kämpfer und Priester, die auf ihre körperliche Kraft und spirituelle Stärke zurückgreifen können, sind sie der Gegenpart der Elfen, die magischer Natur sind. In der Hoffnung, dass es ihnen gelingen würde ein Gleichgewicht und die Einheit herzustellen, wurden sie von der Göttin in die Gestaden Tios gebracht. Doch das Chaos riss auch sie fort und so blieb es den Elfen beschieden ihnen als erste in diesen Tagen beizustehen.

Jene gewandten, magischen Wesen wiederum sind die Nachfahren der Dumianas und Auserwählte der Göttin des Lichts. Die Einhaltung der Naturgesetze, Gemeinschaftssinn, Ordnung und Disziplin sind ihre stärksten Attribute. Bedacht darauf die Monster von Tios fernzuhalten, sind die Elfen in ständige Konflikte involviert.

Das Gegenteil des Lichts ist die Dunkelheit und die Auserwählten dessen Göttin sind die Vails. Sie stammen, wie die Elfen von den Dumianas ab, aber ihre Eigenschaften sind die List, die Spiritualität, ihr Geschick und ihre Intelligenz. Sie sind exotisch und geheimnisvoll, dabei aber friedfertiger als ihre Herkunft glauben lassen mag. Im Streben nach Gleichgewicht und Ausgeglichenheit sind sie nur in Zeiten der Notwendigkeit Grausam und voller Heimtücke. Im Kampf kompensieren sie ihre mangelnde Stärke durch ihre mythischen Fähigkeiten.

Erst gegen Ende des Krieges wurden die Nordein, die Todesser von den Göttinnen ins Leben gerufen, die Tios fortan schützen sollten. Zwar wirken sie gewalttätig und aggressiv, ja auch dumm und brutal, doch täuscht der äußere Eindruck oftmals. Im Gegensatz zu den Elfen halten sie nicht viel von Magie und gebrauchen sie kaum. Wahrscheinlich deshalb stehen sie auch den Vails näher, als den Elfen und kämpfen an deren Seite.